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Wie lassen sich Qualifizierungsbedarfe frühzeitig erkennen und Angebote der beruflichen Weiterbildung zielgruppenspezifisch entwickeln? Die systematische Personalentwicklung zählt in anderen Branchen, besonders in der Industrie, seit Jahren zum Werkzeug moderner Unternehmensführung. Im Gesundheitswesen sind die Rahmenbedingungen für Personalentwicklung und berufliche Weiterbildung entwicklungsfähig. Obwohl die Behandlung von Krankheiten eine durch Wissen getriebene Dienstleistung ist, tun sich sowohl Ärzte, Pflegende und Therapeuten als auch Krankenhäuser, Klinken und Gesundheitsunternehmen schwer damit, ihren eigenen Weiterbildungsbedarf präzise zu formulieren. So blüht ein vitaler Weiterbildungsmarkt, auch mit vielen neuen Studiengängen, aber mit oft unzureichend passgenauen Bildungsangeboten. Brauchen wir einen neuen „Deal“ zwischen Bildungsdienstleistern und Bildungsinteressenten? Welchen Nutzen bringt ein systematisches Monitoring für Qualifizierung in den Gesundheitsberufen? Die tradierte Arbeitsteilung der Gesundheitsberufe steht auf dem Prüfstand! Gerd Dielmann, ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesverwaltung, Berlin Die Diakonie hat ein besonderes Bildungsinteresse! Prof. Dr. Anke Fesenfeld, Fachhochschule der Diakonie FHdD, Bielefeld
Qualifizierungsangebote weiterentwickeln durch Früherkennung künftiger Qualifizierungsbedarfe Dr. Sigrid Matzick, Weiterbildende Studiengänge, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld Aktuelle Entwicklungen in der Akademisierung der Gesundheitsberufe Prof. Dr. med. Annette Nauerth, Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit, Fachhochschule Bielefeld Die Weiterbildung muss die Neuordnung von Aufgaben zwischen Ärzten und nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen aktiv begleiten! Ulrike Steinecke, Vorsitzende, Deutscher Verband für Physiotherapie ZVK e.V., Köln Moderation Michaela Evans, IAT – Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen; ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, Bielefeld |