6. OWL Forum Gesundheitswirtschaft 2005: Rehabilitation made in OWL
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Rehabilitation made in OWL Etwa die Hälfte der nordrhein-westfälischen Heilbäder und Kurorte befinden sich in Ostwestfalen-Lippe. Damit verfügt die Region über eine außerordentliche Kompetenz in der Rehabilitation. Verbunden damit sind jedoch auch Risiken, die uns in der so genannten Kurkrise der 90er-Jahre besonders deutlich vor Augen geführt wurden. Sinkende Belegungszahlen, Strukturveränderungen durch die Gesundheitsreform sowie eine konstant hohe Erwerbslosigkeit führten zu starken Einnahmeeinbrüchen auf Seiten der Standorte und Einrichtungen.
Heilbäder zukunftsfähig machen Heilbäder zukunftsfähig machen, so lautet die vordringliche Aufgabe der regionalen Akteure. Eine strategische Neuausrichtung ist notwendig, denn nur durch Schwerpunktsetzungen und Profilbildungen können Heilbäder konkurrenzfähig sein. Dabei spielen insbesondere innovative Versorgungsformen und die Verknüpfung von zielgruppenorientierten Gesundheits-, Wellness- und Tourismusangeboten für den wachsenden Selbstzahlermarkt eine wichtige Rolle. Wie kann sich Rehabilitation an der Schnittstelle von Medical Wellness, Prävention und Tourismus weiterentwickeln? Wie können Selbstzahler aktiviert werden und welche Dienstleistungen tragen zu einer guten Auslastung der Rehaeinrichtungen bei? Wie kann Rehabilitation eine sektorübergreifende Vernetzung unterstützen? Welche Brücken müssen geschlagen werden? Diese und viele weitere Fragen werden auf dem Forum diskutiert. Hochrangige Fachleute berichten von guten Beispielen und liefern Impulse, die Wege für die zukünftige Ausrichtung und Entwicklung der „Marke“ „Rehabilitation made in OWL“ aufzeigen.
Das OWL Forum Gesundheitswirtschaft Einmal im Jahr treffen sich Fachleute aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitswirtschaft in Ostwestfalen-Lippe beim OWL Forum Gesundheitswirtschaft, um sich über neue Entwicklungen zu informieren und untereinander auszutauschen. Im Jahr 2005 ist der Schwerpunkt „Rehabilitation – made in OWL“. In den folgenden vier Fachforen zeigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis Trends, Beispiele und Lösungswege auf: Markenbildung durch Medical Wellness und Tourismus Qualität und Integrierte Versorungsketten Frauenmedizin – Männermedizin als Impuls für neue Angebote Inititative Brückenschläge – Impulse für neue Kooperationsstrukturen in der Rehabilitation Weiterhin stehen gesundheitspolitische Fragen zur Zukunft der Rehabilitation zur Diskussion. Der Themenschwerpunkt „Rehabilitation made in OWL“ wird hierbei als Herausforderung für eine zukunftsweisende Weiterentwicklung der Rehabilitation verstanden. |
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© 2001-2008, Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL
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